Die Gua Sha-Massage: Wirkung und Anwendung

Gua Sha erhöht nachweislich die Durchblutung der Haut. Die Massage hilft, Toxine zu verteilen, indem es die Durchblutung erhöht und das Lymph- und Immunsystem unterstützt. Wenn das Blut dann vom Körper wieder aufgenommen wird, fördert es ein Enzym mit entzündungshemmenden und immunstärkenden Eigenschaften. Die Massagetechnik kann Entzündungen reduzieren, daher wird sie häufig bei chronischen Schmerzen, wie Arthritis und Fibromyalgie, sowie bei Muskel- und Gelenkschmerzen eingesetzt.

Durchführung der Gua Sha-Massage

Während der Gua-Sha-Behandlung wird ein spezielles Öl auf den Körper bzw. auf die zu behandelnde Region aufgetragen. Anschließend werden große Flächen mit den flachen Gua Sha Schabern behandelt. Dies fördert nicht nur die Entspannung des Patienten, sondern regt auch die Durchblutung an, da die Behandlung die oberflächlichen Blutgefäße öffnet. Wenn sich die Haut rötet, ist dies ein sichtbares Zeichen für eine verbesserte Durchblutung. Dies regt nicht nur den Stoffwechsel an, sondern auch das Immunsystem.

Diese Technik mag einfach und unkompliziert erscheinen, sollte aber nur von einem zugelassenen Massagetherapeuten durchgeführt werden. Dies gewährleistet eine sichere und korrekte Behandlung.

Die Volksheilkundemethode Gua Sha

Gua Sha ist eine Methode der Volksheilkunde, wobei die Bezeichnung dieser Technik in der jeweiligen Sprache erfolgt:

  • Gua Sha ist in der Bevölkerung des fernen Ostens sehr weit verbreitet als Erstmaßnahme bei Krankheiten.
  • Gua Sha erfordert keine komplexe medizinische Diagnose.
  • Gua Sha ist einfach zu handhaben.

Trotzdem wird Gua Sha auch von Anwendern der Traditionellen Chinesischen Medizin als ein ebenso wichtiger Bestandteil wie das Schröpfen verwendet, wobei Gua Sha und Schröpfen üblicherweise nicht zusammen angewendet werden. Damit ist Gua Sha der häusliche Auftakt einer traditionellen chinesischen Behandlung, wenn das Schaben alleine zur Gesundung nicht ausreichen sollte.

Indikationen

Im klassischen chinesischen Gebrauch wird Gua Sha meist angewendet bei:

  • Erkältung
  • Fieber
  • Husten und Atemnot: Bronchitis, Asthma, Emphysem
  • Hitzeerschöpfung
  • Muskel-, Bänderverletzungen und Steifheit
  • Kreislaufschwäche
  • Schmerzen
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Fibromyalgie
  • Frauenleiden
  • Urologischen Problemen
  • Verdauungsprobleme
  • Unterstützend bei Lebens- und Rauschmittelvergiftungen
  • Hautstraffung